Faszinierende Klänge in der Burgkirche Herleshausen


Am 22. Mai war es endlich soweit, dass die Sängerinnen und Sänger des Jungen Chores, nach einem Jahr intensiver Probenarbeit, die Mozart Messe Missa solemnis in C in der Burgkirche Herleshausen zu Gehör bringen konnten. Mit einem zusammengeschlossenen Orchester wurde die Messe musikalisch begleitet. Wie folgt, setzte sich das Orchester aus folgenden Personen zusammen:

1. Geige wurde besetzt durch Susanne Marz und Dr. Jürgen Roßberg, an der 2. Geige konnten Dr. Johannes Hanel und Herr Zacharias, der kurzfristig für Peter Worm eingesprungen war, begrüßt werden. Am Cello musizierte Andreas Gruner und am Kontrabass Uwe Breitbart. Die 1. Oboe wurde von Elke von Fromannshausen gespielt und die 2. Oboe von Ulrike Gruner. Die 1. Fagott besetzte Romeo Domuncu und die 2. Fagott Stephan Picos. Die Trompeten spielten bekannte Gesichter , und zwar der ehemalige Chorleiter Lars Schmelzer und Mathias Kelm von den Five Brassers. An der Pauke stand der altbekannte Schlagzeuger Patrick Hefele von den Ulfener Jungs. Am Basso Continuo und Klavier gab Volker Alheit sein Bestes und nicht zu vergessenen aus den eigenen Reihen der Soloviolinist Tino Lindenhaub der die Sonate Vl in E-Dur-Georg Friedrich Händel mit Volker Alheit an der Orgel begleitet, zu Gehör gebracht hat.

In der vollbesetzten Kirche kamen zu Beginn vom Jungen Chor vorgetragene Stücke wie:

Rest, sweet nymphs von Francis Pilkington (Ruhet, süße Nymphen, lasst goldenen Schlaf eure sternklaren Augen bezaubern, während meine Laute Wache hält mit schmeichelnden Klängen),

Come again von John Dowland (Komm zurück, Süße Liebe erbittet nun deine Gunst, die du mir vorenthältst, mich gebührend zu beglücken, so dass wir uns in spßem Einvernehmen erneut sehen, hören, berühren, küssen und gemeinsam sterben),

Herr, wir trau´n auf deine Güte von Felix Mendelssohn Bartholdy und

Kyrie Eleison von Robert Petker

Als krönender Abschluß folgte nun die Premiere von Missa solemnis in C, die Aufregung war groß, nachdem sich das Orchester eingestimmt hatte, bezogen die Sängerinnen und Sänger Aufstellung und der erste Ton konnte erklingen und so auch alle Stücke. Hohe Konzentration und „schön Mitzählen“ stand für den Jungen Chor auf den Programm, doch an den Blicken der Zuhörer, konnte man erkennen, das der Gesang begeisterte. Durch die verschiedenen Soliparts wurde die Messe auf hohem Niveau begleitet. Die Solisten kamen aus dem Jungen Chor und haben ihre Stimmen mehr denn je genutzt und haben somit Mozart unter den Zuhörern sein lassen. Wenn der Applaus zum Schluß nicht so laut gewesen wäre, hätte man die Steine, die den Sängerinnen und Sänger vom Herz gefallen sind, hören können. Und als bei der Zugabe des letzten Stückes Dona Nobis, der herausragende Schlagzeuger Patrick Hefele nochmals richtig auf die Pauke schlug, war alle Anspannung vergessen und ein jeder konnte mit schmeichelnden Klängen im Ohr, die Nacht mit sternklaren Augen verzauberte Abendruhe antreten.

Ein überaus herzlichsten Dank und Lob geht an die Chorleiterin Beate Bussas, die mit immerwieder motivierenden Blicken und Können, den Jungen Chor und das Orchester gleichzeitig dirigiert und ihre Handschrift auf hervorragende Weise mit einbringt. Die Musik liegt ihr am und im Herzen, und so gelingt es ihr den Jungen Chor und alle Mitwirkenden begeisternd zum Einklang zu bringen.

Vielen Dank, die ihre Unterstützung erwiesen haben, für die Vor- und Nacharbeit, dass ein so wundervolles Konzert stattfinden konnte, allen Freunden, Bekannten und Zuhöreren.

 

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