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Junger Chor auf Tour in CoronaZeit

 

Einige Sängerinnen und Sänger haben sich im Sommer mit Abstandsregeln im Garten endlich mal wieder gesehen und gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, wie und ob wir doch mal wieder singen können. Die zu der Zeit geltenden Regeln haben ein bisschen Freiheit zugelassen, so dass man in einer kleinen Gruppe von 8 Personen im Freien mit 3m Abstand singen darf. Wir haben dies ausprobiert und für gut befunden. Im Chor wurde gefragt, wer sich dies vorstellen kann und wer bereit auf ein Experiment ist. Unsere Chorleiterin machte sich ans Telefon und fragte in den Pflegeheimen unserer Großgemeinde nach, ob es möglich sei, im Spätsommer den Bewohnern mit deutschen Volksliedern, natürlich im Freien, ein kleines Konzert zu widmen.

An einem Samstag im September und an zwei Oktobersamstagen machten sich jeweils 8 Sängerinnen und Sänger auf den Weg. Im September durften wir den Heidelberger Hof in Altefeld besuchen und für ca. 15 Minuten lauschten die Bewohner dem Liedgut oder sangen zum Teil auch mit. Wir wissen nicht genau, wer in diesem Moment glücklicher und zufriedener war. Wahrscheinlich zu gleichen Teilen, kurzum, es ging einfach zu Herzen. Im Oktober waren dann an zwei verschiedenen Samstag Nachmittagen der Schutzbarstift Wommen und das St. Elisabethheim in Wommen an der Reihe. In einem kühlen Grunde summten oder sangen die Bewohner mit, ähnlich wie beim Ännchen von Tharau oder Sah ein Knab ein Röslein stehn, bei dem im österreichischen Dialekt gesungenen Sunntag im Land schmunzelten doch einige und erfreuten sich, wie beim Mit Lieb bin ich umfangen.

Es war eine schöne Tour, endlich mal wieder zu singen und dann die glücklichen dankbaren Gesichter der Bewohner der verschiedenen Heime zu sehen. Wir Sängerinnen und Sänger waren hier in doppelter Weise sehr berührt. Wir können alle den Satz unserer Chorleiterin Beate Bussas unterstreichen : „Als wir das erste Mal wieder gesungen haben, war es, als wenn jemand meine Seele streichelt“. Es war Musik im Herzen und im Ohr.

Vielen Dank allen, die sich dafür eingesetzt haben, dass wir dieses Experiment und die Tour machen konnten. Jetzt hoffen wir, dass wir unseren Plan in der Adventszeit fortführen können und Menschen mit Gesang und Musik Freude und Licht in die Herzen bringen können.

Passt alle auf euch auf und bleibt gesund

Euer Junger Chor Herleshausen

gez. Maja Möller-Janus

 

 

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